Oeynhausen in Zahlen

Die Kolonie wird 110 Jahre alt. Schrebergartenfreunde schlossen sich am 12. Juli 1904 zum Verein „Laubenkolonie Oeynhausen“ zusammen.

Die Kleingartenkolonie Oeynhausen hat heute eine Fläche von Fläche von 131.372 m², von denen 92.785 m² in Privatbesitz sind und bebaut werden sollen.

Auf dem Gelände sind 436 Gärten, von denen derzeit 434 verpachtet sind. Davon liegen auf dem bedrohten Kolonie-Teil 302 Parzellen. Zwei Parzellen werden als Bienengarten und als Naturgarten genutzt.

In den Pachtverträgen sind 661 Mitglieder eingetragen. Von ihnen sind etwa 10 Prozent nicht in Deutschland geboren.

Derzeit (April 2014) stehen 50 Bewerber auf der Warteliste für einen freien Garten. Davon sind über 60 Prozent unter 35 Jahren, haben meist kleine oder schulpflichtige Kinder.

Das Vereinsheim bietet drinnen 80 Plätze (Nichtraucher und Raucher), im Biergarten Platz für 50 Besucher. Das Pils (0,3) kostet 2 Euro.

In den Gärten stehen mehr als 1500 Bäume.

2 thoughts on “Oeynhausen in Zahlen

  1. Dieter Paul

    110 Jahre alt, 661 Mitglieder, und, und, und!
    Ja und? Bei der ganzen Initiative geht es NUR um Partikularinteressen. Verkauft wird es uns, als ob die paar Kleingärtner, im Interesse und zum Wohl aller Berliner/Charlottenburger handeln. Nein, tun sie nicht. Es geht ihnen nur um ihre Kleingärten, die sie für Peanutsbeträge pachten, nicht um Allgemeininteressen.
    Mein Kompromissvorschlag: Bauverbot für den Investor, Abriss der Kleingärten und Anlegen eines öffentlichen Parks. Das wäre eine tolle Sache, der ich auch sofort zustimmen würde.

    Ist wie bei allen Bauvorhaben: Flughafen: Ja natürlich, aber nicht bei mir vor der Tür. Windrad: Klar, gerne, aber nicht bei mir vor der Tür. Neue Wohnungen: Natürlich, aber nicht auf unserem Gartengelände. Gerne aber auf dem Gartengelände der anderen.

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  2. Thorsten Laatsch

    Hallo Herr Paul,

    wenn 12.000 Menschen für einen Bürgerentscheid eintreten, dann sind das sicherlich nicht nur Partikularinteressen.

    Die öffentliche Kleingartenanlage Oeyhnausen kostet den Bezirk im Unterhalt kein Geld… ganz im Gegenteil, es wird kostenlos Nutzen produziert. Im Gegensatz dazu müssen öffentliche Grünflächen gepflegt und bewirtschaftet werden… das kostet.

    Niemand hier ist gegen den Wohnungsbau… sehr viele sind gegen den Bau von Luxuswohnungen auf Flächen mit stadtklimatischer Bedeutung… zumal selbst der Senat von hinreichend vorhandenen, erschlossenen und bebaubaren Flächen ausgeht.
    Schafft aber nicht immer 8000% Rendite für gute Freunde.

    Kommen Sie doch einfach mal vorbei und machen sich selber ein Bild.

    Viele Grüße aus Oeynhausen ;-)

    Thorsten Laatsch

    Reply

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